75 km langer Ultramarathon um Fehmarn gegen den drohenden Ostsee-Tunnel!

Am 9. Juni findet schon zum siebten Mal der „Horst Sporleder Ultramarathon“ rund um Fehmarn statt. Mindestens 15 Läufer werden antreten, um die beeindruckenden 75 Kilometer rund um Fehmarn in einem Stück zu laufen. Die Teilnehmer kommen unter anderem aus Hamburg, Löhne, Cuxhaven und sogar Berlin. Organisiert wird der Lauf von dem Hamburger Ole Sporleder, der den Lauf in Gedenken an seinen 2011 verstorbenen Vater ins Leben gerufen hat. Er widmet diesen Lauf überdies den BELTRETTERN und möchte ihn auch als Protestaktion gegen den drohenden Ostsee-Tunnel betrachtet wissen.

Blaue Kreuze am Wegesrand als Symbol des Widerstands

Beim Start des Ultramarathons werden blaue Kreuze allgegenwärtig sein. Das blaue Kreuz ist Symbol des BELTRETTER Widerstands. Es steht als Holzkreuz in immer mehr Vorgärten, an immer mehr Straßen und auf immer mehr Feldern im Norden.

Ole Sporleder: „Wir widmen den Lauf den BELTRETTERN und dem Kampf gegen das Gauprojekt Ostsee-Tunnel, da uns die Insel und ihre Natur am Herzen liegen. Die Länge des Laufes steht auch für den langen Atem, den man braucht, wenn man für etwas kämpft, das einem wichtig ist und einem wirklich am Herzen liegt.“

Besonders an diesem Ultramarathon ist, dass alle Teilnehmer als Gruppe laufen, während sonst eigentlich jeder für sich allein das Ziel anpeilt. Ole Sporleder: „Das ist auch eine Herausforderung, denn eigentlich hat jeder sein eigenes Tempo und seinen eigenen Takt. Wir wollen aber alle gleichzeitig zum Ziel gelangen.“

Bereits seit 32 Jahren läuft Ole Sporleder und hat schon hunderte Marathon- und Ultramarathon-Strecken hinter sich.

Start wird am 9. Juni etwa um 9:30 Uhr auf dem Deich vor dem Campingplatz Niobe sein. Die Läufer rechnen damit, etwa 10 bis 11 Stunden unterwegs zu sein.

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