Geplanter Ostsee-Tunnel: Dänen der Lüge und der Nötigung bezichtigt

Liebe BELTRETTER, Unterstützer und Unterzeichner,

über Jahre sind wir belogen worden. Und spätestens jetzt ist es Zeit, dass sich die Bundesregierung, die Kieler Landesregierung sowie die deutsche Öffentlichkeit das nicht länger gefallen lassen! Es reicht! Unten folgt unsere heutige Pressemitteilung.

Liebe Grüße
Das BELTRETTER-Team

Die Gegner des drohenden 18 Kilometer langen und Milliarden Euro teuren Ostsee-Tunnelbaus verurteilen den angekündigten vorzeitigen Beginn von Bauarbeiten auf dänischer Seite scharf.

Die Dänen hatten in den vergangenen Jahren immer bekräftigt, sie würden das deutsche Planfeststellungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren abwarten. Die dänische Regierung hatte beteuert, die Arbeit der deutschen Behörden und Gerichte zu respektieren und keinesfalls vorzeitig mit Bauarbeiten zu beginnen. Jetzt zeige sich, dass sie die ganze Zeit gelogen haben. Der Planfeststellungsbeschluss liegt gerade aus und wird in Kürze vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig von verschiedenen Seiten beklagt werden.

Derweil bereits mit Bauarbeiten zu beginnen, bedeutet eine unverzeihliche Missachtung deutschen Rechts und der deutschen Souveränität. Die deutschen Politiker und die verantwortlichen Richter dürften sich nicht so vorführen und gar durch vollzogene Tatsachen manipulieren oder gar nötigen lassen, so die BELTRETTER.

Karin Neumann, Sprecherin der BELTRETTER: „Die Landesregierung in Kiel und die Bundesregierung dürfen sich das nicht gefallen lassen. Kiel, Berlin und die deutsche Öffentlichkeit wurden über Jahre getäuscht. Und nicht nur das. Die Dänen greifen hier in die Souveränität der Bundesrepublik Deutschland ein.“

Die BELTRETTER fordern Bundes- und Landesregierung auf, die Dänen zu stoppen und dafür zu sorgen, dass die juristische Auseinandersetzung wie immer wieder beteuert abgewartet wird.

Bildquelle: Screenshot via ln-online.de

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