Tunnelbauer wegen Planungsfehlern gerügt

Darf man jemandem, der so plant, den Bau des längsten Unterwassertunnels der Welt durch unsere empfindliche Ostsee zutrauen? In den Unterlagen der Tunnelplaner wurden jetzt 290 zum Teil drastische Planungsmängel gerügt. Diese Fehler bestehen, obwohl die Unterlagen bereits überarbeitet worden sind. Der Volksmund spricht in einem solchen Fall wohl von „Pfusch“.

„Pfusch am Bau“ kann lebensgefährlich werden

Pfusch beim Bau eines Einfamilienhauses ist schon ärgerlich. Beim Bau des Belttunnels könnte er lebensgefährlich werden. Gerade mit Blick auf ein solch hochriskantes Mammut-Projekt wie den 18 Kilometer langen Belttunnel sind so viele und so große Fehler unverzeihlich. Schließlich könnte während der Bauzeit die empfindliche Ostsee stark geschädigt werden. Auf einer der meistbefahrenen Wasserstraßen der Welt drohen Schiffskollisionen und die Brandgefahr im Tunnel ist nicht zu unterschätzen, … Und dabei bestätigen Gutachter, dass der Tunnel eigentlich nicht gebraucht wird und sinnlos ist.

Unsere Meinung: Es muss jetzt die Reißleine gezogen werden.

Hier findet sich mehr zu den Planungsmängeln findet sich auch in der hiesigen Presse, wie etwa auf shz.de.

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