Wofür wir kämpfen.

Wir setzen uns für eine ganze Region ein. Damit die Menschen hier weiter leben und Urlauber hier weiter Idylle und Ruhe genießen können. Wir wollen diese Region bewahren. Und mit ihr die Existenzgrundlage unzähliger Vermieter, Gastronomiebetriebe, Hoteliers und Einheimischer.

Denn die Region zwischen Hamburg und Fehmarn ist bedroht. Dänemark will einen 18 Kilometer langen Tunnel durch den Ostseegrund durchsetzen. Keinen Bohrtunnel. Nein. Der Ostseegrund soll über diese riesige Strecke aufgerissen werden. Es wäre die größte Baustelle Nord-Europas, würde der Ostsee schweren Schaden zufügen und hätte dramatische Folgen für die ganze Region:


Nord-Europas vielleicht größte Bau- und Umweltsünde

Der geplante Fehmarnbelt-Tunnel wäre die wohl größte Bau- und Umweltsünde Nord-Europas. Der Tunnel bedroht das wertvolle, aber zugleich anfällige Ökosystem Ostsee. Er bedroht zudem eine ganze vom Tourismus abhängende Region. Der Schaden ist sicher. Der Nutzen bleibt allerdings zweifelhaft. Niemand konnte ihn bislang zweifelsfrei nachweisen.

Der Tunnel ist keinesfalls eine so ausgemachte Sache, wie es die Dänen erscheinen lassen wollen. Dieser Umwelt- und Baufrevel, eine immense Steuergeldverschwendung, kann durch das Planfeststellungsverfahren, auf dem Klageweg, das Ausbleiben Brüsseler Subventionen, den deutschen Ausstieg aus dem Staatsvertrag und bzw. oder zunehmenden Widerstand der Bevölkerung noch verhindert werden. Die Menschen wollen diesen Tunnel nicht, aber ihnen ist Glauben gemacht worden, er sei nicht mehr zu verhindern. Aber das Gegenteil ist der Fall. Der Tunnelplan stand noch nie auf so wackeligen Füßen wie jetzt!


Großer Schaden – zweifelhafter Nutzen

Die Planung des Fehmarn-Belttunnels ist der vielleicht größte Erfolg der skandinavischen Baulobby und einzelner Konzerne. Ein Erfolg zu Lasten der Steuerzahler. Denn das zugrunde gelegte Verkehrsaufkommen dürfte nie erreicht werden. Der Finanzierungsplan ist wackelig.

Schon jetzt mussten Kostenschätzungen und Zeitplan immer wieder korrigiert werden. Das Riesenprojekt ist bereits vor Baubeginn aus dem Ruder geraten. Die geschätzten Kosten sind mittlerweile auf mehr als 7 Milliarden Euro gestiegen. Ein Teil davon soll als Zuschuss aus Brüssel kommen, für den wiederum in erheblichem Maße auch deutsche Steuergelder verwendet werden.


Deutschland zahlt

Dänemark nötigt Deutschland Folgekosten in Milliardenhöhe ab und macht gleichzeitig enormen Druck. 5 Millionen Dänen bürden 80 Millionen Deutschen einen wohl historischen Bau- und Umweltfrevel auf.

Diese unnötigen Kosten fehlen der Bundesrepublik dann für viel wichtigere Infrastrukturprojekte. In der Infrastruktur Deutschlands gibt es schon jetzt einen enormen Investitions- und Sanierungsstau. Die Investitionslücke beträgt in Deutschland rund 80 Milliarden Euro jährlich. Zunächst hieß es, die Kosten auf deutscher Seite beliefen sich nur auf 880 Millionen Euro, nun sollen es schon weit über zwei Milliarden werden.


Existenzgrundlage einer ganzen Region aufs Spiel gesetzt

Eine 18 Kilometer lange tiefe Schneise durch den Ostseeboden könnte eine der größten Umweltsünden Europas werden. Die Schneise soll mit gewaltigem Mitteleinsatz ausgebaggert werden. Der Tunnel wird also nicht durch den Boden gebohrt. Das Ostseewasser wird eingetrübt, die Strömung verändert. Der Tier- und Pflanzenwelt wird schmerzhaft geschadet. Unter anderem wird die ohnehin bedrohte Schweinswal-Population zusätzlich gefährdet.

Eine Konsequenz des Belt-Tunnels werden im schnellen Takt durch die Ostseebäder, durch Lübeck, Hamburg und über Fehmarn rasende Güterzüge sein. Das bedeutet Zug-Lärm und Bremsen-Kreischen, wo Menschen bislang Ruhe suchen.

Während und nach Nord-Europas größter Baustelle werden Urlauber ausbleiben. Zunächst werden sie durch hässliche Bilder von Großbaustellen und eine eingetrübte Ostsee abgeschreckt, dann durch eine Autobahn und einer vielbefahrene Güterzugtrasse. Wer will zwischen megalangen Güterzügen und einer breiten Autobahntrasse Urlaub machen?

Fehmarn könnte mit dem Tunnel mit einer die Insel trennenden Autobahn- und Güterzugtrasse sowie Brücken oder Tunnel neben der Fehmarnsundbrücke zur Transiteinöde werden.

 

Weitere, detaillierte Informationen finden Sie hier: http://www.beltquerung.info/index.php?id=4