Ostsee-Insel Fehmarn vor dem Kollaps

Der Belttunnel-Bau an sich, Baustellen für Straßen, Brücken, Güterbahntrasse und eine neue Sundquerung. Und das fast alles gleichzeitig!? Die Insel Fehmarn stünde vor dem Kollaps.

Wenn es um den geplanten Belttunnel geht, sind in den Medien oft „hübsche“ Animationen vom fertigen Belttunnel zu sehen. Dem mussten wir unbedingt einmal entgegensetzen, wie es während der gewaltigen, jahrelangen Bauarbeiten aussehen könnte. Gemeinsam mit Experten haben wir das Bild aufwändig erarbeitet. Basis sind die aktuellen Planungsunterlagen.

Das ganze Ausmaß in einem Bild

Die Computersimulation zeigt jetzt erstmals, welchen Umfang die Bauarbeiten allein auf der Insel hätten. Allein die Baustelle des Fehmarnbelt-Tunnels wäre gigantisch. Für den Absenktunnel soll auf einer Länge von 18 Kilometern ein tiefer und breiter Graben durch den empfindlichen Ostseeboden gebaggert werden. Hinzu kämen Straßen- und Brückenbauten auf Fehmarn, die Baustelle einer neuen Sundquerung zwischen Fehmarn und dem Festland sowie die Bauarbeiten für die Güterbahntrasse zum Tunnel. Und dies alles würde – sollte das Vorhaben genehmigt werden – fast gleichzeitig passieren.

AERIAL_Fehmarn_ConstructionFinal_Reduktion

Der Tourismus würde auf Fehmarn und wohl auch in Teilen Ostholsteins einbrechen. Jahrelang wäre Fehmarn zum Beispiel gar nicht mehr mit der Bahn erreichbar. Die massiven Aufwirbelungen des Ostseebodens durch die jahrelangen Baggerarbeiten könnten sich sogar bis nach Rügen und bis zur Flensburger Förde ziehen.

Helfen Sie mit, diese Tragödie zu verhindern!

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