Antworten auf Einwendungen: Das ist zu tun

12.600 Widerspruchsschreiben gegen den Belttunnel-Bau sind vergangenes Jahr bei der zuständigen Genehmigungsbehörde eingegangen. Die so genannten „Einwender“ haben jetzt Antworten auf ihre Einwendungen erhalten. Wir erklären, wie man auf die Schreiben reagieren sollte.

Ab Ende Juni werden die vielen, vielen Punkte, Sorgen und Bedenken im Rahmen einer großen Anhörung in Lübeck diskutiert. Am 27. Juni beginnt in der Kulturwerft Lübeck diese mehrwöchige Anhörung.

Was jetzt zu tun ist? Ab Tag 1 Präsenz zeigen!

Jeder, der eine Antwort erhalten hat, sollte sich diese genau ansehen. Sie werden zuweilen erschrecken, wie oberflächlich, ja überheblich viele berechtigten Fragen und Bedenken abgetan werden. Als wenn es um den Bau eines kleinen Hauses und nicht um den riskanten Milliarden-Bau eines der längsten Unterwassertunnel der Welt gehen würde. Also um ein Projekt, bei dem es um die Sicherheit von Menschen, den Schutz der einzigartigen, aber empfindlichen Ostsee sowie die Existenzgrundlage der Urlaubsregion an der Ostseeküste gehen müsste.

Die einzig richtige Antwort darauf ist es nun umso mehr aufzuzeigen, wie ernst es uns als BELTRETTERN ist unsere Region vor dem Belttunnel zu bewahren. Das gelingt im nächsten Schritt vor allem mit Präsenz. Wir wissen, dass es kaum zumutbar sein dürfte an allen Anhörungstagen dabei zu sein, wenn diese Ende Juni in Lübeck beginnen. Erst recht, wenn die Tunnelplaner den Themen- und Ablaufplan zur Anhörung nach wie vor verzögern. Aber wenn es sich einrichten lässt, dann sollten so viele „Einwender“ wie möglich bereits und insbesondere ab Tag 1 in der Kulturwerft dabei sein.

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