Internet-Seite für Ihren Widerspruch gestartet!

Jetzt ist die Internet-Seite beltretter.de/widerspruch online gegangen. Auf dieser Seite kann jeder schnell und einfach seine persönlichen Bedenken und seinen Widerspruch in Sachen Belttunnel und Güterbahnschneise zusammenstellen und dann an die zuständige Behörde schicken. Allerdings nur bis zum 26. August. Diese kurze Frist gilt im Rahmen der zweiten Runde des gerade laufenden Genehmigungsverfahrens rund um das Mammutprojekt Belttunnel.

Auch Tunnel-Befürworter sollten eine Einwendung schreiben

Karin Neumann, Sprecherin der BELTRETTER: „Ob Anwohner, Vermieter, Urlauber, Naturfreund: Jeder hat das Recht, seine Bedenken und seinen Widerspruch an die zuständige Behörde zu senden und sollte das auch tun. Sogar Befürworter des Milliardenprojekts sollten ihre Einwendungen schicken, damit ihre Interessen im Zuge der Planung gewahrt bleiben und ihr Eigentum geschützt wird. Und wer in Runde eins des Verfahrens bereits eine Einwendung formuliert hatte, muss dies nun erneut tun. Die alte gilt nicht mehr.“

Mehrere Anwälte haben Textpassagen formuliert

Die Konfiguration der individuellen Einwendung dauere nur wenige Minuten. Sie kann dann einfach ausgedruckt werden und muss an die zuständige Behörde geschickt werden. Die Zukunft einer ganzen Urlaubsregion und der Schutz der Ostsee sollten diesen kleinen Aufwand wert sein. Mehrere spezialisierte Anwälte haben die verschiedenen Textpassagen der Master-Einwendung formuliert. Aus ihnen kann jetzt jeder sein persönliches Einwendungsschreiben zusammenstellen. Die BELTRETTER weisen gleichzeitig darauf hin, dass niemand irgendein Rechtsrisiko eingeht, wenn er eine Einwendung schickt. Die Behörde muss die Widersprüche, Fragen und Anmerkungen prüfen und berücksichtigen.

Verkehrsministerium hat Heimat-Liebe der Ostholsteiner unterschätzt

Das Landesverkehrsministerium in Kiel hatte die Frist für Einwendungen offenbar absichtlich in die Sommer- und Ferienzeit gelegt, um die Zahl der Einwendungen gering zu halten. Karin Neumann: „Dort wird wohl die Liebe der Ostholsteiner zu ihrer Heimat und die Liebe der Urlauber zur Ostseeküste unterschätzt.“

SHARE THIS