„Rahmen, die bewahren“: Holsteins Schönheit festhalten

Wir haben jetzt zwischen Fehmarn und Lübeck mehr als 15 „Landschaftsrahmen“ aufgestellt. Diese stehen an schönen Plätzen, die in besonderer Weise durch den geplanten Bau des Fehmarnbelttunnels und die damit in Verbindung stehende Güterbahnschneise durch Ostholstein bedroht sind. Landschaft und Natur werden auf diese Weise „eingerahmt“ und können gleich mit Rahmen fotografiert und so als Bild festgehalten werden.

Durch die Rahmen hindurch fotografiert kann für Kinder und Enkelkinder festgehalten werden, wie schön und ruhig es hier einmal war. Und was durch den Tunnelbau und die Güterbahntrasse unwiederbringlich verloren geht. Auf Fehmarn stehen die Rahmen zum Beispiel in Puttgarden und am Campingplatz Wulfen, weitere unter anderem in Bad Schwartau, in Ratekau am Ruppersdorfer See und in Neukirchen am Mönchsweg.

 
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Ein weiteres Zeichen zum Mobilisieren: Jetzt Einwendungen und Einsprüche losschicken

Mit dieser Aktion wollen wir erneut auf die Risiken und schädlichen Auswirkungen des Mammut-Projekts Belttunnel hinweisen. Wir BELTRETTER sprechen von „Europas riskantestem und unsinnigstem Gigaprojekt“. Zugleich wollen wir möglichst viele Ostholsteiner und Feriengäste mobilisieren, jetzt ihre Einwendungen und Einsprüche an die für das Tunnelprojekt zuständige Planungsbehörde zu senden.

Jeder ist gefragt und jeder wird gebraucht: Vermieter, Anwohner, Fischer, Landwirte, Urlauber, Wassersportler, Naturfreunde. Auch jene, die schon mal eine Einwendung in der ersten, 2015 fehlgeschlagenen Planungsrunde verfasst haben. Die laufende Frist endet bereits am 26. August, also schon bald. In wenigen Tagen werden wir im Internet Mustertexte für Einwendungen und Widersprüche zur Verfügung zu stellen.

 


 

15 Rahmen in der ganzen Region, um zu Erhalten, was wir jetzt noch haben

Die BELTRETTER sind eine Bewegung aus mittlerweile mehr als 50 Organisationen, Initiativen und Unternehmen im Norden. Wir befürchten massive Umweltschäden durch den Belttunnelbau und Einbrüche im Tourismus aufgrund der Güterbahnschneise zum Tunnel. Der Belttunnel würde mehr schaden als nützen. Ein Bedarf wurde bislang immer noch nicht nachgewiesen. Den massiven Eingriffen in Umwelt und Region stünden nicht einmal wenige Vorteile gegenüber.

„Rahmen, die bewahren“ stehen unter anderem auf Fehmarn, in Ratekau, in Roge, in Luschendorf, in Gronenberg, in Bad Schwartau, in der Gemeinde Sierksdorf, in Sielbektal und in Neukirchen.

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Oben im Bild: Beltretterin Malin Binding mit einem der „Rahmen, die bewahren“ – hier am Strand neben dem Puttgardener Fährbahnhof. An dieser Stelle würde im Fall des Belttunnel-Baus Nord-Europas größte und nach unserer Meinung riskanteste Baustelle entstehen.

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